BREAKING: Nachtrag Referentenentwurf

Walberg Urban Electrics sind exklusiv Neuigkeiten zur bevorstehenden Elektrokleinstfahrzeugeverordnung zugespielt worden. Lest hier, was neu ist:

Nachtrag Referentenentwurf

des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur

Ergänzung zum Entwurf einer Verordnung über die Teilnahme von Elektrokleinstfahrzeugen am Straßenverkehr und zur Änderung weiterer straßenverkehrsrechtlicher Vorschriften 

A. Problem und Ziel

Im Referentenentwurf der Elektrokleinstfahrzeuge-Verordnung (eKFV) vom 26. Februar 2019 legt das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur Regelungen für Fahrzeuge, die bisher von der Mobilitätshilfenverordnung (MobHV) erfasst waren sowie für weitere selbstbalancierende Fahrzeuge und Fahrzeuge ohne Sitz vor. All diese Fahrzeuge werden im Folgenden als Elektrokleinstfahrzeuge bezeichnet.

In der genannten Version der eKFV wurde unter § 1 Anwendungsbereich eine bauartbedingte Höchstgeschwindigkeit von nicht weniger als 6 km/h und nicht mehr als 20 km/h festgelegt. In den letzten Wochen hatten die Autoren der eKFV die Möglichkeit, Fahrzeuge der beiden Marken EGRET und THE-URBAN im Rahmen einer Erprobungsphase zu testen. Dabei konnte der außerordentliche Fahrspaß die Teilnehmer vollumfänglich überzeugen. Die Modelle der beiden Marken erzielen in ihren aktuellen Versionen bauartbedingte Höchstgeschwindigkeiten zwischen 25 km/h und 30 km/h.

 

B. Lösung

Für Elektroroller der Marken EGRET und THE-URBAN, die beide von dem Hamburger Hersteller Walberg Urban Electrics entwickelt und vertrieben werden, wird der vorliegende Referentenentwurf der eKFV vom 26. Februar 2019 wie folgt ergänzt. Um die Sicherheit anderer Teilnehmer am Straßenverkehr zu gewährleisten, wurden darüber hinaus weitere Maßnahmen entwickelt.

 

C. Haushaltsausgaben ohne Erfüllungsaufwand

Für den Bund und die Länder (einschließlich Kommunen) fallen keine Haushaltsausgaben ohne Vollzugsaufwand an.

 

D. Erfüllungsaufwand

D.1 Erfüllungsaufwand für Bürgerinnen und Bürger

Wie unter § 2 des vorliegenden Nachtrags zum Referentenentwurf der eKFV vom 26. Februar 2019 erläutert, sind Bürgerinnen und Bürger, die am Straßenverkehr teilnehmen wollen, insbesondere, wenn sie als Fußgänger im Bereich der Straßenverkehrsordnung (StVO) unterwegs sind, sind verpflichtet, sich mit geeigneter Schutzausrüstung auszustatten. Hierzu gehören Helme, Ellbogen- und Schienenbeinschoner. Das Budget für jede einzelne Person kann hierbei stark variieren, wodurch eine genaue Kalkulation nicht möglich ist.

D.2 Erfüllungsaufwand für die Wirtschaft

Für die Wirtschaft fällt kein weiterer Erfüllungsaufwand an, als der bereits im Referentenentwurf der eKFV vom 26. Februar 2019 erläuterte.

D.3 Erfüllungsaufwand der Verwaltung

Für die Verwaltung fällt kein weiterer Erfüllungsaufwand an, als der bereits im Referentenentwurf der eKFV vom 26. Februar 2019 erläuterte.

  

Ergänzungen zu dem Referentenentwurf des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur

 

Ergänzungen zum vorliegenden Entwurf einer Verordnung über die Teilnahme von Elektrokleinstfahrzeugen am Straßenverkehr und zur Änderung weiterer straßenverkehrsrechtlicher Vorschriften

 

§ 1

Ergänzende Verordnung

(1)  Fahrzeuge der Marken EGRET und THE-URBAN sind explizit von der bauartbedingten Höchstgeschwindigkeit von nicht weniger als 6 km/h und nicht mehr als 20 km/h befreit. Ferner ist der Hersteller Walberg Urban Electrics angehalten, ein Modell mit einer bauartbedingten Höchstgeschwindigkeit von mindestens 50 km/h zu entwickeln und auf den Markt zu bringen.

(2)  Fahrzeuge der Marken EGRET und THE-URBAN dürfen – unabhängig von ihrer bauartbedingten Höchstgeschwindigkeit auf dem Gehweg und in Fußgängerzonen fahren, sofern Nutzer dieser Elektrokleinstfahrzeuge vorab an einem speziell für diese Fahrzeugkategorie konzipierten Fahrsicherheitstraining teilgenommen haben. Die Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt) erarbeitet aktuell gemeinsam mit der Bundesvereinigung der Fahrlehrerverbände e.V. (BVF) einen Lehrplan sowie entsprechendes Lehrmaterial.

(3)  Die Nutzung von Gehwegen und Fußgängerzonen ist Fahrern von Elektrokleinstfahrzeugen nur dann gestattet, wenn dabei andere Verkehrsteilnehmer im Slalom umfahren werden. Das Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur wird eigens hierfür geeignetes Personal schulen, welches das Einhalten dieses Punktes regelmäßig kontrollieren wird. Ein Verstoß gegen diesen Punkt führt zum sofortigen Verlust der Fahrerlaubnis.

(4)  Des Weiteren ist der Hersteller Walberg Urban Electrics aufgefordert, bei der Vermarktung der eigenen Produkte verstärkt auf den Einsatz von leicht bekleideten Nachwuchstalenten aus bekannten Kaderschmieden für Nachwuchsmodels zu setzen.

 

§ 2

Ergänzenden Anforderungen an weitere Teilnehmer am Straßenverkehr im Raum der StVO

(1)  Teilnehmer am Straßenverkehr, insbesondere Fußgänger, sind verpflichtet, Leib und Leben unter Zuhilfenahme geeigneter Ausrüstung zu schützen. Helm, Ellbogen- und Knieschoner sind hierbei obligatorisch. Das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur empfiehlt darüber hinaus das Tragen von Zahnschutz.

(2)   Nutzer des öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) sind verpflichtet, Fahrern von Elektrokleinstfahrzeugen in Bussen und Bahnen ihren Sitzplatz anzubieten.

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Florian Walberg
Endlich Licht am Ende des Tunnels: Verkehrsausschuss hat getagt

Regierung macht Weg frei für E-Scooter

Am 13. März 2019 hat der Verkehrsausschuss des Bundestages endlich den Weg für PLEVs in den Straßenverkehr geebnet. Am 17.5. wird die Verordnung des Bundesverkehrsministeriums zu "Elektrokleinstfahrzeugen" im Bundesrat beschlossen und ab Ende Mai 2019 dürfen PLEVs dann endlich auf öffentlichen Straßen genutzt werden. Der Hamburger CDU-Bundestagsabgeordnete Christoph Ploß (Mitglied im Verkehrsausschuss) teilte diese großartige Neuigkeit in der letzten Woche der Öffentlichkeit mit (Link https://www.facebook.com/266691460417403/posts/660859621000583 / )          

Was bedeutet die neue Verordnung konkret?

Allgemein gilt:

-        Klassifizierung: Fahrzeug ohne Sitz oder selbstbalancierendes Fahrzeug mit oder ohne Sitz für eine Person, inkl. Lenk- oder Haltestange

-        Allgemeine Betriebserlaubnis (ABE) mit Typenschild (Fahrzeug-Identifizierungsnummer sowie ein Fabrikschild) ist Vorschrift

-        Nenndauerleistung max 500 Watt (max 1400 Watt, wenn ein 60% der Leistung zur Balancierung verwendet wird)

-        Maße: max 70 cm x 140 cm x 200 cm

-        Fahrzeuggewicht max 55 kg

-        Zwei voneinander unabhängig wirkende Bremsen

-        Front-, Rücklicht (mit Bremslicht) und Seitenreflektoren lt. Vorschrift

-        Blinker sind nicht verpflichtend, aber erlaubt

-        Klingel ist Vorschrift (helltönende Glocke)

-        Keine Führerscheinpflicht

-        Keine Helmpflicht

-        Keine Zulassungs-, aber Versicherungspflicht ( Wechselkennzeichen-Aufkleber: 5,28 cm x 6,5 cm). Die Kosten werden voraussichtlich durchschnittlich 90 €, bzw. 60 € (unter 23 Jahre) jährlich betragen

-        Mindestalter 12 Jahre (Höchstgeschwindigkeit 12 km/h, Gehwegnutzung erlaubt), bzw. 14 Jahre (max. Höchstgeschwindigkeit 20 km/h, Radwegnutzung);  Allgemein gilt: eScooter nutzen denselben Verkehrsraum wie Fahrräder

Eine entsprechende Verordnung für Elektrokleinstfahrzeuge ohne Lenk- oder Haltestange, wie etwa Elektro-Skateboards, sei derzeit in Arbeit, erläuterte der Parlamentarische Staatssekretär Steffen Bilger.

 

Quellen: https://www.bundestag.de/presse/hib/628592-628592

eKFV: https://www.bmvi.de/SharedDocs/DE/Anlage/G/Gesetze-19/II-15-referentenentwurf-ekfv-enorm.pdf?__blob=publicationFile

Florian Walberg
Händlerporträt: Streetlife Lyngby, Dänemark

2012 beschlossen Kasper und Jakob, die sich schon seit der Schulzeit kennen, dass es Zeit sei, Skateboards, Scooter und Streetwear nach Lynby, Dänemark zu bringen.

Schnell wurde Streetlife zu der Anlaufstelle für alles rund ums Skating – insbesondere für Kinder und Jugendliche. Waren die beiden zunächst von einem eher erwachseneren Publikum ausgegangen, stellte sich bald heraus, dass sie mit stylisher Streetwear und Skateboard-Schuhen bekannter Marken für Kinder und Jugendliche eine sehr attraktive Nische gefunden hatten. Auf die Altersgruppe zwischen fünf und 18 Jahren sind nach wie vor nur sehr wenige Händler spezialisiert. Und die Kunden schätzen es, vor Ort einen spezialisierten und erfahrenen Ansprechpartner zu haben, der exzellenten Service anbietet. Während Ältere sich eher Richtung Kopenhagen orientieren, hat Streetlife in seinem Segment einen sehr loyalen Kundenstamm aufgebaut.

Kasper und Jakob sind immer auf der Suche nach spannenden neuen Produkten. In ihrem Laden führen sie nur eigenhändig ausgewählte Produkte, von denen sie überzeugt sind. So findet man bei Streetlife king-size Hängematten aus Brasilien, Fingerboards und Rampen, verschiedene Jo-Jos – aber natürlich auch Elektroroller.

In letzter Zeit hat Streetlife auch vermehrt Hardware für Mädchen und junge Frauen im Sortiment, da die Zahl der skatenden Mädchen wahnsinnig schnell wächst.

Da Skating nach wie vor das wichtigste Element von Streetlifes Erfolg ist, bieten sie alle möglichen Skateboards an – sogar Modelle zum selbst Zusammenbauen oder Boards für kleine Kinder.

Für das gesamte Streetlife-Team steht der Kunde im Mittelpunkt. Mit einem umfassenden Wissen über Skateboards und Roller sind sie immer die richtigen Ansprechpartner und bieten neben ausführlicher Beratung auch Reparaturen an.

Also, falls du in Kopenhagen oder Lyngby bist und nach einem neuen Skateboard, coolen Skate Schuhen oder nach einem neuen EGRET Elektroroller bist, schau auf jeden Fall bei Streetlife vorbei!

 

http://streetlife.dk/

Joe Tonne
TUI Cruises stattet Mein Schiff Flotte mit EGRET Elektrorollern aus

Walberg Urban Electrics GmbH, das Unternehmen hinter den EGRET Elektrorollern, freut sich sehr mitteilen zu können, dass TUI Cruises seine gesamte Mein Schiff Flotte mit EGRET eScootern ausgestattet hat. 

Auf den sechs Schiffen stehen den Gästen ab sofort jeweils 12 EGRET-TEN V2 zur Verfügung. Erfahrene Guides bieten in speziell ausgewählten Destinationen und Häfen Landausflüge mit den Rollern an. Die hohe Reichweite der Fahrzeuge sowie der große Fahrkomfort ermöglichen einen weiten Bewegungsradius. Zudem sind auch moderate Steigungen und unebener Untergrund problemlos zu bewältigen.

Durch die intuitive Handhabung ist das Fahren mit den EGRET Elektrorollern für jedermann möglich: Der Roller muss zu Beginn kurz angetreten werden, danach wird die Geschwindigkeit über den Daumengasgriff reguliert. Zwei mechanische Bremsen, Front- und Rücklicht sorgen für die nötige Sicherheit. 

Die Elektroroller sind faltbar und durch ihr kompaktes Packmaß platzsparend zu verstauen – ein Faktor, der auf Kreuzfahrtschiffen von enormer Relevanz ist. 

Florian Walberg, Gründer und Geschäftsführer von Walberg Urban Electrics: „TUI Cruises steht wie kein anderer Kreuzfahrtanbieter für höchsten Standard und perfekten Service. Wir sind sehr stolz, jetzt ein Teil der Mein Schiff Welt zu sein. Gleichzeitig sind wir sicher, dass durch die neuartige Fahrzeugklasse das Ausflugsangebot komplettiert wird. Mein Schiff und EGRET – das ist die perfekte Kombination von Komfort und Erlebnis zu Wasser und auf dem Land.“

Autor/Kontakt: Greta Schäfer / greta@urban-electrics.com

Dirk Feldmann
Hinter den Kulissen: Unser Service-Team

Meterlange Regalböden, tausende Ersatzteile vom Austauschakku bis hin zur kleinsten Schraube, täglicher Warenein- und Ausgang – und vier Techniker, die immer die Übersicht haben: die Walberg Urban Electrics Service-Abteilung. Hier laufen zahlreiche Fäden zusammen: mehrsprachiger Service und After Sales für die internationalen Kunden, Reparaturen und Wartungsarbeiten, Warenein- und Ausgang sowie die Verwaltung des Warenbestandes.  

Seit Januar 2018 sind wir, Walberg Urban Electrics, in der Hamburger Speicherstadt auf drei Etagen mit insgesamt rund 1.200 m2 vertreten. Auf 200 m2 sind Werkstatt, Lager und Kundendienst eingerichtet. Durch den neu gewonnenen Platz können die einzelnen Prozesse und Arbeitsschritte strukturiert und effizient durchgeführt werden. Zudem wird ein gutes Stück Tradition aufrechterhalten, denn um Waren von einem Stockwerk ins andere zu transportieren, wird regelmäßig der für die historischen Gebäude typischen Flaschenzug genutzt. Selbstverständlich haben die Kollegen dafür einen Kranführerschein. 

In den letzten Jahren ist Walberg Urban Electrics konstant gewachsen. Gleichzeitig wurde das Produktportfolio ausgebaut. Aus diesem Grund war es notwendig geworden, sämtliche im System hinterlegte Artikelnummern zu überarbeiten. Die neuen Artikelnummern geben nun auf den ersten Blick Aufschluss über Produktkategorie und Hersteller. Ein weiteres Skalieren ist nun problemlos möglich, das System kann ohne Umstände um weitere Produktklassen, Hersteller und Chargen erweitert werden. 

Solltest du Probleme mit deinem EGRET Elektroroller oder eine technische Frage zu deinem Fahrzeug haben, dann wende dich bitte mittels des Service-Antrags an uns. Indem wir die Seriennummer deines Rollers und eine möglichst genaue Beschreibung des Problems haben, können wir dir am besten helfen. 

Autor/Kontakt: Greta Schäfer / greta@urban-electrics.com

Dirk Feldmann