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Infos zur Zulassung von e-Scootern

Die Hersteller, die bereits eine "Anfangsbewertung" erhalten haben, kann man an einer Hand abzählen - wir zählen dazu. Sobald die Verordnung in Kraft tritt und der entsprechende Antrag gestellt ist, steht einer schnellen Allgemeinen Betriebserlaubnis (ABE)  nichts mehr im Wege.

Die Legalisierung von eScootern ist beschlossene Sache. Wir rechnen noch im Juni 2019 mit der Veröffentlichung im Bundesgesetzblatt.

In den letzten Wochen seit der Verabschiedung der Verordnung im Bundestag haben uns viele Fragen zu den Vorgaben erreicht. Deshalb fassen wir hier für Euch einmal alle relevanten Punkte zum legalen Betrieb von Elektrokleinstfahrzeugen (eKF) zusammen:

Zum Gesetz: 

  • Mindestalter 14 Jahre
  • Keine Führerscheinpflicht
  • Keine Helmpflicht, auch wenn das Tragen eines Helms dringend empfohlen ist
  • Vorgeschrieben ist die Nutzung von Fahrradwegen, ansonsten die Fahrbahn
  • Die bauratbedingte Höchstgeschwindigkeit darf max. 20 km/h betragen
  • Die Nennleistung des Elektromotors der Fahrzeuge ist auf 500 Watt begrenzt
  • Max. Maß 70cm/140cm/200cm B/H/L

Fahrdynamische Mindestanforderungen:

  • Zwei unabhängig voneinander wirkende Bremsen
  • Direkte Steuerung (Lenker)
  • Vorder- und Rücklicht (lichttechnische Einrichtungen müssen der Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung entsprechen)
  • Helltönende Klingel

Zur ABE: 

Die Hersteller müssen für jedes ihrer Modelle eine Allgemeine Betriebserlaubnis beim Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) beantragen, sobald die Verordnung mit den Zulassungsregeln in Kraft ist. Erlangt ein Fahrzeug die sogenannte Typengenehmigung, muss der Hersteller an jedes Fahrzeug ein Typenschild anbringen.

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